Grundton

Das Oberhaupt

Das Oberhaupt

Es gibt viele Möglichkeiten, sich das psychische Gefüge des Menschen vorzustellen. Wir können uns dieses Gebilde als ein Zusammenwirken einer Horde wilder Piraten vorstellen, so wie es Michael Ende in seinem legendären Buch um Jim Knopf getan hat. Oder wir können es als einen Widersteit verschiedener innerer Stimmen begreifen, so wie es in der Psychotherapie und im Coaching mithilfe der Methode des Inneren Teams verdeutlicht wird. Oder wir können es uns als einen Zusammenklang aller im Menschen schwingenden Töne vorstellen, so wie es die Sonologie tut. Entscheidender Faktor: alle diese Systeme – und sicher auch noch andere – gehen davon aus, dass es ein Oberhaupt gibt bzw. geben muss. Diese Instanz stellt den Bezugspunkt dar, auf den sich alle anderen Kräfte beziehen und nach dem sie sich ausrichten. Indem dieser ruhende Pol in den Mittelpunkt gerückt wird, erhält das Gefüge seine eigentliche Ordnung.

Die Wilde 13

Am direktesten, und im besten Sinne des Wortes einfachsten, kann dies jeder anhand der Bildsprache von Michael Ende erfassen. Die 12 Piraten brauchen ein Oberhaupt, und er beschreibt auf sehr humorvolle Art was passiert, wenn eine Räuberschar keine stabile Führung hat. Jeder Pirat denkt nur an sich selbst, es gibt kein Teamgefühl, es ist keine koordinierte Tätigkeit möglich, es entstehen nichts als Widersprüche und Missverständnisse. Erst unter der Leitung eines Oberhaupts kommt Ordnung in die Gruppe. In einer sinnvollen Zusammenarbeit findet jeder seinen Platz, zum Wohle eines gut funktionierenden Gefüges. Dieses kann Großes vollbringen: in einer konzertierten Aktion unter Aufsicht des Oberhaupts werden die 12 gepanzerten Pforten geöffnet und “das Land, das nicht sein darf” geht unter. Es verschwindet die Welt der Projektionen, der Fehlwahrnehmungen und Fehleinschätzungen. Zugrunde geht die innere Unordnung, in der sich jeder zum Mittelpunkt macht und seine Bedürfnisse heraus schreit. Auf taucht nun das eigentliche Königreich eines jeden Menschen, sein Land, voller Schönheit, erfüllt von innerem Frieden. Ohne die ordnende Kraft eines starken Oberhaupts hätte es dazu nicht kommen können. Aber ohne das Mitwirken jedes einzelnen Piraten wäre diese Land auch nicht aufgetaucht.

Das Innere Team

Ähnlich verhält es sich in der Welt des Inneren Teams. Diese ist bevölkert von Kindern, Wächtern, Scheinerwachsenen und anderen merkwürdigen Wesen. Sie alle machen sich mit ihren Stimmen bemerkbar, und doch sind sie zu keiner gemeinsamen Aktion in der Lage. Jeder beharrt auf seinen Bedürfnissen, die er erfüllt sehen will. Zusammen schaffen sie es zwar, eine gewisse innere Stabilität zu wahren, die zumindest ein Überleben ermöglicht. Aber wirklich glücklich scheint keiner von ihnen. Die Kinder schreien und fordern, die Wächter schützen mit strenger Macht, und die Scheinerwachsenen reden mit klugen Worten, die keinen überzeugen. Da ist wahrlich keine innere Ordnung, diesem Durcheinander fehlt zweifellos das Oberhaupt.

In Therapeutenkreisen wird immer wieder diskutiert, ob das Innere Team ein solches überhaupt besitzt. Bei vielen Menschen herrscht ein dermaßen lautes Wirrwarr von inneren Stimmen, dass seine Existenz bezweifelt werden muss. Aber in einem solchen Fall steht das Oberhaupt nur stumm in der Ecke und ist in keiner Weise präsent. Die ordnende Kraft hat sich in die Passivität zurück gezogen. Das hat zur Folge, dass die Distanz zu den persönlichen Problemen fehlt und die Teammitglieder umso lauter rufen können. In diesem Moment wird in der Psychotherapie oder beim Coaching mit der Technik des Inneren Teams gerne das Oberhaupt ins Spiel gebracht. Ihm wird zugetraut, die verschiedenen Stimmen zu sortieren, sie zu ordnen, sie zu hören, und ihnen bei Bedarf zu widersprechen. Durch eine Stärkung des Oberhaupts relativiert sich das Kleinklein der inneren Personage, die konstruktiven und wahrhaftigen Stimmen kommen zu Wort. Also auch hier gilt: wer aus seinem inneren Chaos in eine ruhende Ordnung kommen will, wird dies ohne sein Oberhaupt nicht erreichen.

Die tonale Ordnung

In der Welt der Töne sieht die Lage vergleichbar aus. Von den 12 Tönen, mit denen sich der Mensch als klingender Mikrokosmos erfassen lässt, ist einer der zentrale Bezugston: der Persönliche Grundton. Dieser ist individuell verschieden und muss zunächst aus dem Geflecht und dem gleichzeitigen Erklingen aller inneren Töne herausgehört und definiert werden. Das stellt oft eine Kunst dar, denn auch im klingenden Menschen können die verschiedenen Töne ihre Bedürfnisse mehr oder weniger laut kundtun. Da ist es eine besondere Möglichkeit, durch das Singen dieses einzigartigen Bezugstons das Oberhaupt zu stärken und präsent zu machen. Nun können sich alle anderen Töne auf diesen Einen beziehen, die natürliche funktionale Ordnung der Töne entsteht.

Ein starkes Oberhaup bedeutet aber nicht, dass alle anderen Töne verstummen. Sie können weiterhin ihre Bedürfnisse mehr oder weniger lautstark kundtun. Diese inneren Stimmen werden allerdings nicht personifiziert, sondern auf ihre Frequenz abstrahiert: der Sonologe erlauscht, welcher Ton sich gerade bemerkbar macht. Dieser Ton wird dann nicht therapiert, sondern im Körper lokalisiert und durch Singübungen zur Ordnung gerufen. Da ein Ton das Ordnung schaffende Prinzip als natürliche physikalische Kraft in sich trägt, braucht es dafür keinen therapeutischen Prozess. Das Singen allein genügt. Mit Geduld und Durchhaltevermögen finde alle 12 Töne ihren Platz, der klingende Mikrokosmos Mensch kann in seiner ganzen Schönheit erklingen und diesen Zusammenklang in die Welt verströmen.

Souverän sein

Das alles würde nicht funktionieren, wenn es kein Oberhaupt gäbe. Von ihm geht innere Ruhe aus, es ermöglicht eine von störenden Emotionen befreite Lebenssicht und lindert die Dramatik der biographischen Erlebnisse. Das Oberhaupt kann es sogar schaffen, dass man sich selbst mit einem wohlwollenden Lächeln betrachtet, weil man Frieden mit seiner Biographie schließen konnte.

Fast alle Menschen erfüllt die Sehnsucht nach einem starken Oberhaupt, sei es persönlich oder politisch. Diese Sehnsucht stillt sich am besten, wenn man das Oberhaupt in sich selbst entdeckt, fördert und entwickelt. So erschafft man sein eigenes Königreich, gewinnt die Hoheit über sich selbst und wird sein eigener Souverän.

 

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Über die Tücken der Grundtonbestimmung

Treffe ich den richtigen Ton?

Als Anfang der 1990er Jahre Vemu Mukunda die Idee vom Persönlichen Grundton im deutschsprachigen Raum verbreitete, galt diese als absolutes Novum. Heutzutage ist die damalige Hypothese für viele Menschen längst zur Gewissheit geworden, die nicht mehr diskutiert werden muss. Das heißt aber nicht, dass die zentralen Fragen zum Persönlichen Grundton geklärt wären. Im Gegenteil: obwohl sich fast alle Menschen, die persönliche Grundtöne ermitteln, direkt oder indirekt auf Vemu Mukunda berufen, ergeben sich erhebliche Unterschiede bei der Beantwortung der Fragen: “Was ist der Persönliche Grundton?” und “Wie finde ich den Persönlichen Grundton?” Wie kann das sein?

Hören wir zunächst auf einen der zentralen Lehrsätze von Vemu Mukunda. Dieser lautet: “Der Persönliche Grundton ist in der Stimme hörbar.” Dieser Grundsatz lässt allerdings offen, was dieser Grundton tatsächlich ist, noch klärt er, wie genau dieser Ton sich verlautbart. Eine mögliche Umsetzung von Mukundas Lehrsatz besteht darin, unter vorgegebenen Bedingungen die Sprechstimme aufzuzeichnen und die verwendeten Frequenzen quantitativ zu bündeln. Die am häufigsten verwendete Tonhöhe wird zum Grundton. Dieses techniche Messverfahren beantwortet die Frage, was der Persönliche Grundton ist, mit der Menge der vorgefundenen Frequenzen. Damit beruft es sich auf die alten naturwissenschaftlichen Grundparameter von “messen – zählen – wiegen”. Eine quantitative Messung beantwortet die oben formulierte erste Frage ganz eindeutig: häufigster Ton = Grundton, Grundton = häufigster Ton.

“Der Persönliche Grundton ist in der Sprechstimme hörbar” – dieser Satz behauptet aber nicht, dass eine quantitative Stimmmessung zwangsläufig zum gewünschten Ziel führt. Es bestehen ausreichend Hinweise dahin gehend, dass sich die Frequenz des Persönlichen Grundtons zwar in der Stimme zeigt, unter Umständen aber nur in versteckter, subtiler Form. Wer die Chance hatte, Vemu Mukunda bei seinen Grundtonbestimmungen über die Schulter zu schauen und seinen Messungen zu assistieren, konnte leicht feststellen, dass er bei weitem nicht immer die am häufigsten vorgefundene Frequenz als Persönlichen Grundton vergeben hat. Im Extremfall konnte es sogar passieren, dass diese besondere Tonhöhe nur ein einziges Mal auftauchte, wohingegen andere Töne viel häufiger auftraten. Und trotzdem hat Mukunda den Grundton zu recht in Abweichung zur Quantität vergeben. Was hat ihn dazu bewegen können?

Ein zweiter zentraler Lehrsatz von Vemu Mukunda lautet: “Die Stimme ist ein Autokorrekturinstrument.” Jeder Mensch verfügt über eine Menge von Autokorrekturmechanismen. Im körperlichen Bereich sind die bekanntesten Schmerz, Fieber, Entzündung, funktionale Ausgleichsbewegungen und einige mehr. Aber auch auf der Ebene der Frequenzen findet dieser Mechanismus statt. Wenn eine bestimmte Frequenz nicht erklingen kann, weil eine körperliche oder emotionale Dysfunktion ein freies Schwingen dieses Tons verhindert, so füllt die Stimme dieses Frequenzdefizit auf, indem sie diese Tonhöhe vermehrt anstimmt. Diese stimmliche “Erste Hilfe” dient dazu, trotz einer akuten oder chronischen Belastung das Gemüt stabil und voll funktionstüchtig zu erhalten. Nur gilt hier dasselbe wie bei körperlichen Erkrankungen: eine Erste-Hilfe-Maßnahme eignet sich nicht zur Therapie. Aber genau so reagiert die Stimme, wenn eine emotionale Schieflage nicht ausgeglichen wird. Die Frequenzverschiebung als “Erste Hilfe” wird zur Dauerbehandlung und schon bald zur scheinbaren Normalität. Die Stimmfrequenz verschiebt sich dauerhaft und etabliert sich nach einiger Zeit unbewusst und unbemerkt als scheinbar natürliche Stimmlage.

Dieser zweite Lehrsatz von Vemu Mukunda kann als Hinweis dafür gelten, die Frequenzwahl einer Stimme gut zu hinterfragen. Denn Menschen sind gerade in bezug auf ihre psychischen Belastungen sowohl duldsam als auch unaufmerksam. Diese schleichen sich durch die Hintertür herein und kommen auf leisen Pfoten. Erst wenn sie sich richtig breit gemacht haben, gelangen sie ins Bewusstsein. Aber dann haben sie oft schon dermaßen Besitz von der Persönlichkeit ergriffen, dass sich die Problematik nicht mehr mal eben schnell ausblenden lässt. Die Stimme hat schon viel zu lange die Frequenz der Belastung angenommen als dass es möglich wäre, binnen kurzem die originale Stimmlage wieder zu entdecken und anzustimmen.

Fasst man beide Lehrsätze zusammen, kann man zu dem Ergebnis kommen, dass sich in der Stimme zwei Arten von Frequenzen zeigen: Töne der Gesundheit und Töne zur Kompensation von Krankheit. Um diese voneinander zu unterscheiden, braucht jede Stimmmessung eine sorgfältige Interpretation. Aber welches sind die Faktoren, anhand derer sich eine solche Unterscheidung vornehmen lässt? Ein Faktor hilft leider gar nicht, und das ist die Frequenz als solche. Es hat sich gezeigt, dass alle 12 Töne sowohl als Persönlicher Grundton als auch als Krankheitston fungieren können. Es kommt also jeder der 12 Töne als Persönlicher Grundton in betracht, aber jeder dieser Töne kann gleichsam auch auf eine verdeckte Belastung hinweisen. Wie lässt sich das Klarheit in das vielfältige Wirrwarr von Stimmfrequenzen bringen?

Wirksame Unterscheidungsmerkmale liefern die Töne selbst. Jeder von ihnen hat seine eigene Charakteristik, seine eigene Kraft, aber auch seine eigenen Schwachstellen. Zudem stellt sich ein Ton völlig verschieden dar, je nachdem, ob er als Kraftquelle dient oder zur Kompansation genutzt wird. Für die Vergabe eines Grundtons braucht man sowohl einen fundierten Wissensstand, der um diese Unterschiede weiß, als auch die Gabe des feinen Zuhörens, um diese Unterschiede wahrzunehmen. Passt die Präsentation der Stimme nicht zur Präsentation der Persönlichkeit, muss der Grundton abweichend von der Häufigkeit seines Auftretens vergeben werden.

Der Erörtern der Stimmmessungen führt an dieser Stelle zurück zur anfangs gestellten Frage: “Was ist der Persönliche Grundton?” Klar ist, dass es sich um diejenige Frequenz handelt, die unabhängig von körperlicher oder psychischer Dysbalance, egal ob akut oder chronisch, den Zustand der Gesundheit markiert. Mit diesem Ton lässt sich die Gesundheit fördern, ohne dass eine Krankheit behandelt wird. Aber selbst mit dieser Funktion ist das Essentielle des Grundtons nicht erfasst. Seine originäre Existenz führt tief hinein in die feinen und immateriellen Schichten des Menschlichen. Und je nachdem, wie weit und tief man auf der Reise zu sich selbst vorgedrungen ist, wird die Antwort auf das Eigentliche des Grundtons unterschiedlich ausfallen. Die jeweilige Antwort ist veränderlich, denn sie ist direkt vom individuellen Bewusstseinsstand abhängig.

Für diejenigen, die ihren Grundton kennen lernen wollen, ist dies zunächst ohne Belang. Nicht so aber für alle Personen, die Grundtöne ergründen. Der Grad der eigenen Selbsterkenntnis ist direkt verknüpft mit der Fähigkeit, den Grundton bei anderen Menschen aufzuspüren. Sobald klar ist, welch immens tiefe Bedeutung der Persönliche Grundton hat, wird auch klar, dass diese verborgene innere Kraft sich nicht automatisch zeigen muss, sondern nur über feine Wahrnehmung aus der Tiefe des Wesens an die Oberfläche transportiert werden kann. Da gibt es keine Erfolgsgarantie, keine Sicherheit, keine eindeutige Lösung wie bei einer mathematischen Gleichung. Das Entdecken dieses zarten Tons ist ein feines Erlauschen in die Weite, ein vorsichtiges Ertasten in unbekannte Tiefen, ein staunendes Entdecken innerer Welten.

Natürlich kommt bei jeder Grundtonbestimmung als Ergebnis ein Ton heraus. Aber ganz gleich ob dieses Procedere mit der Technik der Stimmmessung, der Kinesiologie oder anderen Arten von Messungen durchgeführt wurde, bleibt doch am Ende offen, was dieser Ton tatsächlich in der frequenzdefinierten Landkarte eines Menschen bedeutet. Ist es wirklich der Persönliche Grundton, gemessen an der tiefen Bedeutung, der diese Bezeichnung innewohnt? Oder ist es ein vorübergehender Heilton, oder kennzeichnet dieser Ton das größte tonale Defizit? Eine klare Anwort auf diese Fragen ergibt sich erst aus der Aktivierung dieses Tons durch die Stimme. Es gibt mittlerweile reiche Erfahrungswerte, in welcher Weise das Singen des Grundtons eine positive Veränderung in der Eigenwahrnehmung des Menschen hervorruft. Treten diese Veränderungen trotz regelmäßigen Singens nicht auf, war der gefundene Ton nicht der Persönliche Grundton. Die Suche muss fortgesetzt werden und es braucht weitere Messungen, um den richtigen Ton aus der Tiefe zu bergen. Erst dann erweist sich ein Ton als Persönlicher Grundton, wenn er anhand der Erfahrung seiner transformierenden Wirkung verifiziert werden konnte.

Wer seinen Ton entdecken und erkennen möchte, sollte sich darüber im klaren sein, dass er den Ausgangspunkt für eine innere Reise sucht. Diese Entdeckungstour kann selbst zu einer interessanten Reise werden. Doch nur wenn ein guter Anfang gesetzt ist, kann es ein erfolgreiches Ende geben. Allerdings lässt sich ein Geheimnis vorerst nicht klären, und das ist die Frage, wie jeder Mensch zu “seinem” Ton kommt. Warum ist es dieser und nicht jener? Wann, wo und wie ist dieser Ton entstanden? Das sind zulässige Fragen, auf die der derzeitige Wissensstand leider mit einem Achselzucken antworten muss.

 

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Der Persönliche Grundton

Was ist der Grundton?

Die uralte Frage, was der Mensch ist und was ihn mit der Schöpfung verbindet, ist so fundamental, dass sie ewig gestellt werden wird. Und es wird immer Versuche geben, diese Frage zu beantworten. Und stets werden die Antworten unvollständig oder gar unzulänglich bleiben. Religion, Mystik und Philosophie nehmen sich schon immer dieses Themas an – mit unterschiedlicher Intensität und wechselndem Erfolg.

Um den Schöpfungsvorgang zu beschreiben, greifen nahezu alle Schriften und Mythen auf das Phänomen Schwingung zurück, sei es als Ton, Vibration oder Wort. Wer diesen Gedanken weiter denkt, kann zu der Überzeugung kommen, dass Schwingung – und damit die Kraft Ton – die Ursache für die Existenz aller Welten sein muss. Das heißt aber auch, dass diese Kraft die gesamte Schöpfung durchdringt und sich alles Existierende auf seine jeweilige Grundfrequenz zurückführen lässt.

Diese Hypothese auf den Menschen angewendet bedeutet, dass auch jeder Mensch auf einen Ton gestimmt sind. Allerdings gibt es keine Exklusivrecht einer einzigen Frequenz für alle Menschen. Jeder Einzelne schwingt in seinem Ton, jeder Mensch hat seine persönliche tonale Kraft. Durch diese ist er auf seine Weise in die Schöpfung eingebunden. Dieser Ton als Grundlage für dieses Leben bedeutet ihm Ursprung, Heimat, Quelle, Selbst.

Die Idee, dass jeder Mensch auf seinen eigenen Ton gestimmt ist, hat eine lange Tradition. Wir finden Hinweise unter anderem bei Helene Blavatsky und Rudolph Steiner, dem Physiker Joseph Sauveur oder dem Dichter und Philosophen Johann Gottfried Herder. Hier wird gerne vom Seelenton gesprochen, dem inneren Schwingen der Seele. Sie macht sich auf diese Weise bemerkbar und schwingt sich auf zu höchsten Höhen, jenseits der Belastungen und der Trägheit des Körpers. In der indischen Tradition war das Wissen um den Grundton einigen Yogis bekannt (z. B. Swami Nada Brahmananda Sarasvati) und wurde von ihnen als Yogaweg praktiziert. Es gibt auch Hinweise darauf, dass das Wissen um die Kraft des individuellen Tons auch in bestimmten Zweigen des Schamanismus bekannt war. Die heutige Verbreitung in der westlichen Welt fand erst durch Vemu Mukunda statt. Er griff das alte Wissen auf und entwickelte eine praktikable Möglichkeit, diesen Ton sicher zu ermitteln und konkret zu benennen. Die von ihm erfundenen Singübungen lassen die Wirkkraft dieses besonderen Tons entstehen.

Das Konzentrat einer Persönlichkeit

Aber was ist der Persönliche Grundton wirklich? Die Anwort darauf bleibt schwierig, denn ein Teil seiner Existenz wird immer ein Mysterium bleiben. Zum derzeitigen Stand des Wissens kann man davon ausgehen, dass der Persönliche Grundton eine Frequenz ist, die jeder Mensch bei seiner Geburt mit sich bringt. Dieser Ton wird ihn vom ersten bis zum letzten Atemzug begleiten. Ein Mysterium wird bleiben, wann sich diese Frequenz bildet, und warum es genau dieser Ton ist und nicht ein anderer. Diese Fragen lassen sich im Moment nicht beantworten. Klar ist aber, dass dieser Ton nicht ererbt wird. Er bildet sich nicht im Laufe des Lebens, und er ist nicht abhängig von Kultur, Umfeld oder Erziehung. Er ist von Anfang an als innewohnender Schatz existent.

Diesen Ton kann man als Konzentrat der gesamten Persönlichkeit verstehen. Er übernimmt eine Schlüsselfunktion: mit seiner Hilfe lässt sich die Persönlichkeit vollständig erschließen. Da in jedem Menschen alle Kräfte enthalten sind, braucht es nur einen Zugang zu ihnen. Um diesen zu bekommen, müssen zunächst die verschütteten Pforten freigelegt werden. Die Wellenlänge des Persönlichen Grundtons kann als vibrierende Kraft verstanden werden, um die Bahnen dorthin zu ebnen. So führt der Weg direkt zum innewohnenden Potential. Und je nachdem wie frei oder verschüttet diese Pfade sind, kann das Freiräumen länger oder kürzer dauern.

Citta

Um ein noch besseres Verständnis zu bekommen, muss man den westlichen Kulturraum gen Osten verlassen. In der alten hinduistischen Tradition gibt es den Ausdruck citta. Dieser lässt sich nicht direkt übersetzen. Frei formuliert bezeichnet dieses Wort das individuelle Bewusstsein. Dies ist die Ansammlung all jener Erfahrungen, die das Individualempfinden geprägt haben. Die in diesem Verzeichnis registrierten Erlebnissen liegen allerdings im wesentlichen im Unbewussten. So kommt es zu dem verwirrenden Tatbestand, dass der überwiegende Teil unseres Bewusstseins abseits des direkten Zugriffs durch unser Denken liegt. In der Vorstellung des hinduistischen Philosophie können diese Erinnerungen Jahrhunderte alt sein und zu Zeiten entstanden sein, die längst vergangen sind. Die Erinnerung ist allerdings immer noch im citta abgespeichert. Das Singen des Grundtons mit all seinen Varianten und Zusätzen gibt nun die Möglichkeit, das individuelle Bewusstsein qualitativ und quantitativ zu verändern.

Zwölf Töne

In unserem heutigen westlichen Tonsystem unterscheiden wir zwischen 12 verschiedenen Tonhöhen. Jede ist als Persönlicher Grundton möglich. Die Differenzierung in 12 Töne ist genau genug, um eine positive Wirkung hervorzurufen. Gleichzeitig ist sie ungenau genug, um eine Resonanzkatastrophe zu vermeiden. Die notwendige Feinabstimmung übernimmt die Stimme unbewusst und unwillkürlich zusammen mit dem Körper. So kann der gesungene Ton punktgenau und wirkungsstark im inneren System des Menschen Ordnung und Schönheit schaffen.

 

Nur indem das individuelle Einzelwesen sich auf das bezieht und das verlebendigt, worauf es in Resonanz abgestimmt und wozu es be-rufen ist, worin daher auch seine Be-Stimmung liegt, kann es wieder in Über-ein-Stimmung, in einen Ein-Klang mit dem Ganzen gelangen und nun, frei von Ver-Stimmungen den richtigen Ton treffend, in der Symphonie des Lebens und das Alls stimmig mitspielen.

Alexander Lauterwasser

 

 

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Grundtonanalyse

Welche Informationen liegen in meinem Ton?

Ist der Grundton ermittelt, kann die Reise zu sich selbst beginnen. Ein besonderer Punkt dabei ist die Grundtonanalyse. Hier werden Informationen formuliert, die in der maßgeblichen Frequenz als solche enthalten sind. Dieses Wissen entstammt dem Substrat aus mittlerweile 50 Jahren empirischer Beobachtung. Während dieser Zeit hat sich klar gezeigt, dass Menschen mit gleichen Grundtönen bei allen offensichtlichen Unterschieden dennoch auffallende Ähnlichkeiten aufweisen. Diese betreffen weniger das was als vielmehr das wie. Es zeigt sich die innere Motivation für das menschliche Handeln, das spezifische Vorgehen, und der Blickwinkel auf das Leben als solches. Der Persönliche Grundton formt auf diese Weise die Kernkompetenzen eine Menschen – und deckt damit gleichzeitig auf, welche Vorgehensweisen ihm nicht gemäß sind. Diese unterscheidenden tonalen Merkmale bewahren dem Menschen vor Fahrten in Sackgassen – oder schlimmer noch – gegen die Wand. Wer bedauerlicherweise dort bereits angekommen ist, den motiviert der Ton zu einer Rückkehr zum Eigentlichen. Eine biographische Arbeit kann sogar erkennen, wann und aus welchen Gründen ein Mensch falsch abgebogen ist. Der Ton hilft zurück auf die vorgesehene Bahn.

Die klingende Innenstruktur

Die tonale Beratung kann aber noch viel mehr. Der Persönliche Grundton ist zwar der Zentralton einer Persönlichkeit, aber alle anderen Töne liegen gleichermaßen in ihr. Sie alle sind im Körper an ihrer eigenene Stelle verortet und haben dort wiederum ihre eigene Bedeutung. Jeder Ton ist der Indikator für einen großen inneren Themenkomplex. Dieser besteht aus einer körperlichen Komponente, zum Beispiel einem Organ oder einem Funktionskreis, als auch aus einer energetischen, aber am wichtigsten aus einer emotionalen Komponente. Sie alle bilden ein thematisches Gesamtpaket, das sich zwar getrennt betrachten lässt, aber dennoch untrennbar miteinander in Verbindung steht.

Durch besondere Umstände im Leben passiert es vielen Menschen, dass sie ihre innere Kraft und Ruhe verlassen und sich ein solcher Themenkomplex in der Vordergrund spielt. Die Folge davon kann innere Unzufriedenheit oder psychische Instabilität sein, aber auch permanente Energieschwäche oder eine körperliche Erkrankung. Diese Abweichung vom eigentlichen Ton hat also schwerwiegende Folgen, sodass dringend Handlungsbedarf vorliegt. Eine gute tonale Analyse kann dieses Ungleichgewicht erkennen und benennen und somit Klarheit im Erkennen der momentanen Lage schaffen. Diese Klarheit in Verbindung mit den Singübungen können einen positiven Wandel bewirken.

Systemimmanente Spannungen

Um die Sache noch komplizierter zu machen: es existieren in jeder tonalen Innenstruktur bestimmte Konstellationen, die besonders günstig und faszinierend sind, aber auch solche, die eine echte Aufgabe bedeuten. Die an solchen Stellen auftretenden Schwierigkeiten stellen also keinen Defekt oder Missstand dar, sondern entsprechen einer natürlichen Gegebenheit. Diese Töne brauchen machmal eine besondere Aufmerksamkeit, damit natürliche innere Klippen umschifft werden können. Die tonale Persönlichkeitsanalyse weist gegebenenfalls auf solche Klippen hin, sodass es zu keinem Unglück kommen muss.

Für den Prozess der Selbsterkenntnis ist eine gute Persönlichkeitsanalyse ein wichtiger Punkt. Sie stärkt die Selbstbeobachtung und die Selbsteinschätzung. Grundlegende Veränderungen schaffen allerdings erst die Singübungen.

 

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Watt vor Neuwerk

Grundtonsingen

Die Kraft der Stimme

Um die fundamentale Kraft des persönlichen Grundtons in seine Wirkkraft zu bringen, steht der Sonologie ein breites Spektrum verschiedenster Übungen zur Verfügung. Der Sonologe wählt daraus je nach Bedarf aus und vermittelt diese Übungen dann als Hilfe zur Selbsthilfe. 

Anatomisch gesehen werden die im Stimmapparat hergestellten Töne innerhalb des Körpers an die genau definierten Stellen ihrer Resonanz geführt und versetzen sie in Schwingung. Auf diese Weise fließt nicht nur vermehrt Lebensenergie zu den entsprechenden Organen. Das Singen hilft gleichzeitig bei der Verwandlung unbewältigter Erlebnisse und negativer Emotionen, die als Information in den Organen gespeichert sind. Deren tiefgehende und dauerhafte Verwandlung erfordert allerdings Durchhaltevermögen. Die sonologischen Übungen dauern zwar nur wenige Minuten, sollten aber über einen längeren Zeitraum hinweg gesungen werden. 

Grundtonübung: Diese Basisübung ist der Einstieg in die Singübungen mit dem Grundton und macht die Kraft des persönlichen Grundtons unmittelbar erfahrbar. Sie besteht aus vier Teilen und vermag alle diejenigen auszurichten und zu zentrieren, die nicht in der Kraft ihres Tons schwingen. Wer bereits einen guten Kontakt zu sich selbst hat, erhält durch sie zusätzliche Stabilität und Sicherheit für den Alltag. Außerdem begünstigt sie eine gute geistige Entwicklung. Ich empfehle den knapp zehnminütigen Ablauf täglich einmal zu tönen. 

Skalen: Im Falle eines spezifischen Problems im körperlichen, emotionalen oder mentalen Bereich werden mehrere Töne zu kurzen Tonfolgen oder Melodien geformt. Deren Struktur bildet das musikalische Äquivalent zur derzeit bestehenden emotionalen Disposition und besitzt die Kraft, Resonanz für die Lösung des Konflikts zu schaffen. Ausgangspunkt bilden die 72 Ragas der südindischen Musik. Das Singen von Skalen braucht mehr musikalisches Verständnis, ist aber mit etwas Stimmtraining für die meisten Menschen gut ausführbar. Keine Übungen für Menschen ohne Geduld: bei besonders tiefsitzenden und hartnäckigen Schwierigkeiten kann es erforderlich sein, eine Übung über viele Monate hindurch zu singen, bis eine Veränderung nachhaltig spürbar wird. 

Rhythmus: Ein besonderes Mittel der Sonologie mit einem Anwendungsgebiet vor allem für Kinder und Jugendliche, aber auch für Menschen die nicht so gut singen können. Sehr effektiv zeigt sich die Kraft rhythmischer Übungen auch bei Menschen, die von beherrschenden mentalen Problemen geplagt sind. Sie sind ein geeignetes Mittel, das Gemüt wieder in einen ausgeglichenen Zustand zu versetzen. Da es sich hierbei um eine rhythmische Schulung handelt, ist ein regelmäßiger Besuch beim Sonologen nötig, vergleichbar mit einem Besuch beim Gesangs- oder Nachhilfelehrer.   

Mentale Übungen: Dies sind keine Singübungen, sondern es handelt sich um vorgegebene Bildsequenzen, die auf Anleitung vor dem inneren Auge ablaufen. Sie knüpfen an die Visualisationsübungen vieler anderer Therapien an, beispielsweise die von Phyllis Krystal. Die mentalen Übungen von Vemu Mukunda unterstützen die Wirkung der Singübungen, schützen und stabilisieren, und fördern die innere Reinheit und Leuchtkraft der Persönlichkeit. Man kann sie jederzeit selbst durchführen, je nach Bedarf ein- oder mehrmals täglich. 

Die Wirkkraft des Tons

Jedem Ton wohnt nicht nur eine musikalische, sondern auch eine physikalische Kraft inne. Diese Kraft ist als solche im Ton enthalten und vermag, Ungeordnetes in funktionale Ordnungen zu verwandeln. Den Nachweis dafür liefern Tonforscher bereits seit Jahrhunderten. Einen besonderen Beitrag leistet Alexander Lauterwasser, der diese Kraft umfassend und höchst eindrucksvoll in seinen Büchern dokumentiert hat (www.wasserklangbilder.de). Die dargestellte formgebende Kraft der Töne entsteht aber erst bei Resonanz, als nur dann, wenn Töne dieselbe Wellenläge haben wie die Materie, auf die sie treffen. Ohne diese Frequenzgleiche ist keine physikalische Wirkung möglich. Aus diesem Grund ist die genaue Kenntnis der Feinabstimmung des Menschen Voraussetzung für die Wirkkraft der gesungenen Töne. Was die Resonanz dann hervorbringt, sind Formen voller Schönheit, Anmut und Vollendung. Und um genau diesen Vorgang geht es beim Singen der Töne: sie verwandeln im Innern ein Chaos in die in ihm verborgene Schönheit.

Wichtiger Hinweis

Obwohl der gesungene Ton ein sehr kraftvolles Mittel ist, gilt für ihn dasselbe wie für alle anderen Formen medizinischer oder energetischer Behandlung: die Bemühung des Einzelnen um seine Gesundheit ist unverzichtbar, aber eine Erfolgsgarantie kann auch die Sonologie nicht geben. Eine Gesundung hängt von vielen Faktoren ab und erfordert eine tiefgreifende Verwandlung auf allen Ebenen des Menschlichen. Nicht zuletzt spielen noch übergeordnete Gesetzmäßigkeiten hinein, in die wir keinen Einblick haben, und die wir auch mit dem gesungenen Ton nicht beeinflussen können. 

Der Ton kann nicht zwingen, was nicht vorgesehen ist. 

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Wasser

Grundtonbestimmung

Die maßgebliche Frequenz

Wer eine Selbsterfahrung und eine Persönlichkeitsentwicklung über die Kraft der Töne anstrebt, braucht zunächst eine Feststellung des Persönlichen Grundtons. Diese maßgebliche Frequenz ist der Dreh- und Angelpunkt für alles weitere Vorgehen: von diesem Ton aus öffnet sich das gesamte tonale System des Menschen, auf ihn werden alle Singübungen angepasst, er ist die Informationsquelle für eine tonale Persönlichkeitsanalyse.

Diese besondere Kraft liegt im inneren eines Menschen verborgen und ist zunächst nicht erkennbar. Je nach individueller Gegebenheit ist dieser Ton leichter oder schwieriger festzustellen. Glücklicherweise existieren zwei verschiedene Möglichkeiten, diesen Ton zu entdecken, und jeder Interessent hat die Möglichkeit, die ihn überzeugendere Methode zu wählen.

Stimmmessung

Eine der wichtigsten Erkenntnisse von Vemu Mukunda war, dass der Persönliche Grundton eines jeden Menschen in seiner Stimme hörbar ist. Er kam zu der Überzeugung, dass dieses untrügliche individuelle Kennzeichen als subtile Kraft in jedem gesprochenen Wort mitschwingt. Deshalb hielt Mukunda es für möglich, den persönlichen Grundton anhand der Sprechstimme zu ermitteln.
Daraufhin entwickelte er seine Methode der Grundtonbestimmung anhand einer Frequenzmessung der Sprechstimme. Bei dieser Methode handelt es sich um eine große Kunst, denn nicht immer erklingt tatsächlich der Grundton in der Stimme. Besonders emotionale Probleme und psychische Instabilität können verhindern, dass sich der Grundton während einer Messung zeigt. So braucht es manchmal mehrere Messungen bis ein gesichertes Ergebnis vorliegt. Dabei ist es schon vorgekommen, dass sich eine Grundtonalität herauskristallisiert hat, ohne dass sich diese Frequenz jemals in der Stimme kundgetan hat.
Sie können sich bei mir Ihren Grundton über die Sprechstimme bestimmen lassen. Ihr Vorteil: Sie nehmen Teil am Prozess der Tonfindung. In der Stimmmessung und dem anschließenden Gespräch geben Sie unwillkürlich Informationen über Ihre Tonalität preis. Ich erlausche diese in den Worten verborgenen Hinweise und komme so zu einem abschließenden Ergebnis. Diese gemeinsame Suche nach der inneliegenden tonalen Kraft kann zu einem intensiven Ereignis werden, die Benennung des Tons wird direkt als Geschenk erfahrbar.

Blutmessung

Durch eine glückliche Fügung konnte ich eine weitere, sehr sichere Methode zur Grundtonbestimmung entwickeln. Eine physikalische Messung an einer kleinen Menge eingetrockneten Bluts erlaubt mir eine Grundtonbestimmung auch in komplizierten Fällen. Sie enthüllt das tiefliegende Geheimnis des persönlichen Grundtons auch dann, wenn die traditionelle Stimmmessung an ihre Grenzen stoßen würde. Das betrifft vor allem die Grundtonbestimmung von Kindern, von schwer Erkrankten, oder von Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
Dieses alternative Messverfahren offenbart aber nicht nur den persönlichen Grundton, sondern es deckt auch auf, ob die betreffende Person in ihrer Kraft ruht und mit sich selbst im Einklang ist. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass dies auf nur wenige zutrifft. Die meisten Menschen, die zu mir kommen, haben ihre Grundtonalität verlassen und schwingen in einem anderen Ton. Die Art der tonalen Abweichung gibt dann Auskunft über die in der Persönlichkeit vorliegenden inneren Spannungen, die wiederum die Ursache für eine wie auch immer geartete Erkrankung sein können.
Sie können sich bei mir Ihren Grundton über einen Bluttest bestimmen lassen. Ihr Vorteil: Sie bekommen ein sicheres Ergebnisses, egal wie kompliziert Ihre Lage ist und wie widrig die momentanen Umstände sind. Vor allem für Interessenten mit weiter Anreise ist es eine praktikable Möglichkeit, da ein einmaliger Besuch bei mir reicht und es zu keinem Folgetermin kommen muss.

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